An Indian Town Point, der Ostspitze Antiguas, arbeitet der Atlantik seit einigen tausend Jahren an einer Kalksteinplatte. Das Ergebnis ist Devil’s Bridge: ein natürlicher Bogen über einer Spalte im Fels, umgeben von einer pockennarbigen Fläche aus Blaslöchern, die bei jedem größeren Wellensatz Gischt nach oben schießen.
Es ist Nationalpark, es ist kostenlos und in zwanzig Minuten gesehen — aber es ist das elementarste Stück Küste der Insel. Nichts ist abgesperrt. Der Fels ist scharfkantig, oft nass, und das Meer darunter überlebt man nicht. Die goldene Regel lautet also: weit weg von der Kante bleiben und darauf achten, wo die Gischt landet.
Top-Aktivitäten: Devil’s Bridge
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Die Blaslöcher beobachten
Die Fläche rund um den Bogen ist von Löchern durchsetzt, die das Meer ausgewaschen hat. Bei ordentlicher Dünung spritzen sie mehrere Meter hoch. Stell dich luvseitig hin und gib ihnen Raum — die nasse Spur zeigt, wie weit das Wasser reicht.
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Den Bogen fotografieren
Morgenlicht kommt hinter dem Bogen, Nachmittagslicht quer darüber. Beides funktioniert; nachmittags kommt die Textur des Gesteins meist besser heraus.
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Über die Landzunge laufen
Pfade führen nach Norden und Süden am Klippenrand entlang durch niedriges, windgeformtes Buschwerk, mit den Stümpfen alter Windmühlen landeinwärts. Fünfzehn Minuten in eine Richtung, und der Parkplatz ist vollständig hinter dir.
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Mit der Ostküste verbinden
Betty’s Hope, Long Bay und Half Moon Bay liegen alle keine zwanzig Minuten entfernt — daraus wird ein einfacher und wirklich abwechslungsreicher halber Tag.
So kommst du nach Devil’s Bridge
- Mit dem Auto: rund 40 Minuten von St John’s über Pares und Willikies, den Schildern nach Indian Town Point folgen. Der letzte Kilometer ist rau, aber mit einem normalen Auto befahrbar.
- Mit einer Tour: Die meisten Ganztages-Inseltouren halten hier, und die privaten Ostküstentouren geben dir mehr Zeit als den üblichen Zehn-Minuten-Fotostopp.
Insider-Tipps
- Schuhe mit Grip anziehen. Der Kalkstein ist scharf, uneben und rutschig, wo die Gischt landet.
- Kein Schatten, kein Wasser, kein Geländer. Früh hinfahren und Kinder in Armreichweite behalten.
- Je größer die Dünung, desto besser die Blaslöcher — und desto gefährlicher die Kante. Vom höheren Gelände aus zuschauen.
Beste Touren & Tickets für Devil’s Bridge
Diese top bewerteten Erlebnisse sind der einfachste Weg, Devil’s Bridge und die Küste ringsum zu genießen:
