All-inclusive oder nicht?
Antigua hat viele All-inclusive-Resorts, und die ergeben Sinn, wenn du komplett abschalten willst — besonders auf den Landzungen im Nordwesten, wo ohnehin nichts zu Fuß erreichbar ist. Der Preis dafür ist real: Die Esskultur der Insel — die Strandbars bei Ffryes, die Restaurants in English Harbour, die Roti-Stände in St John’s — gehört zu ihren echten Freuden, und ein All-inclusive-Paket schließt dich davon leise aus.
Ein guter Mittelweg ist Übernachtung mit Frühstück an der Westküste plus Mietwagen, oder Selbstversorgung in Jolly Harbour, wo der Supermarkt gut ist und ein Dutzend Restaurants zu Fuß liegen.
Was ein Zimmer tatsächlich kostet
Die Hochsaison läuft von Mitte Dezember bis Mitte April, und Weihnachten und Neujahr sind eine Klasse für sich — rechne mit doppelten Preisen und Mindestaufenthalten von fünf bis zehn Nächten. Ab Mai fallen die Raten deutlich, die größten Nachlässe gibt es von August bis Oktober, dem Höhepunkt der Hurrikansaison.
Als grobe Orientierung: Gästehäuser in und um St John’s ab etwa 90 US$; Mittelklassehotels an der Westküste 180–300 US$; bekannte Strandresorts 300–600 US$; die Luxushäuser im Nordwesten ab 600 US$. Selbstversorger-Villen in Jolly Harbour für vier Personen sind pro Kopf oft günstiger als zwei Hotelzimmer.
Buchungstipps für Antigua
Für die Wintersaison früh buchen — die preiswerten Häuser an der Westküste gehen zuerst, und die Sailing Week (Ende April) sowie der Carnival (Ende Juli bis Anfang August) füllen English Harbour beziehungsweise St John’s.
Prüfe, was „Strandlage“ bedeutet. Manche Hotels liegen an einer Straße mit dem Strand gegenüber; manche auf einer Landzunge mit Badeplattform statt Sand. Und beachte die Transferzeit vom V.C. Bird International Airport: 20 Minuten zur Dickenson Bay, 35 nach Jolly Harbour, 45 nach English Harbour, länger an die Ostküste.